Ein starkes und wichtiges Bekenntnis aber leider nur Visiönchen für Europa

Kommentar zur Rede von Angela Merkel zur Zukunft der EU im Europäischen Parlament

Angela Merkel lässt in ihrer Rede zwar erneut konkretere visionäre Reformvorschläge vermissen, trifft aber absolut den richtigen Ton. Sie stellt die besondere Bedeutung von Solidarität und Toleranz als zentralen Teil der „europäischen DNA“ heraus und bezieht damit klar Stellung zu zwei der am meisten diskutierten Begriffe der europäischen Zukunft. Man kann applaudieren, wenn sie gleich im ersten Teil ihrer Rede sehr deutlich – wenn auch nicht namentlich – kritisiert, dass sich einige Mitgliedstaaten langsam aber sicher von der Gemeinschaft des Rechts und der Einhaltung der allgemeinen Menschenrechte verabschieden. Es ist so richtig wie auch dringend nötig, dann auch einmal gegenüber den europäischen Partnern einzugestehen, dass Deutschland in einigen Bereichen auch kein Vorreiter europäisch verstandener Solidarität ist und war, beispielsweise in der Asyl- und Migrationspolitik vor 2015. Der gegenseitige Respekt, der gerade auf dem europäischen Kontinent mit seinen Weltkriegen und gescheiterten Versuchen multilateraler Zusammenarbeit, so wichtig ist, gebietet natürlich Zurückhaltung. Man wünscht sich in diesem Moment aber, dass Angela Merkel auch vor der Europawahl den Mut hat, diese Selbstkritik genauso deutlich in Deutschland und die Kritik am gemeinschaftsschädigenden Verhalten einiger Mitgliedstaaten genauso deutlich diesen gegenüber zu äußern. Sie würde damit – als eine der wenigen verbliebenen pro-europäischen, nationalen Spitzenpolitiker*innen in Europa – ein deutliches und wichtiges Zeichen setzen.

Katharina VollmerEin starkes und wichtiges Bekenntnis aber leider nur Visiönchen für Europa
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„Europa kommt von machen“

65. Bundeskongress der JEF Deutschland

Der Bundesverband der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V. (JEF Deutschland) hat vom 12. bis 14. Oktober 2018 den 65. Bundeskongress der JEF Deutschland (BuKo) in Halle an der Saale veranstaltet. Das Wochenende stand unter dem Motto „Europa kommt von machen“.

Katharina Vollmer„Europa kommt von machen“
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Junge, europabegeisterte Aktivistinnen und Aktivisten kündigen Bus-Tour und Veranstaltungen an deutscher Grenze an

3.714 km. 9 Grenzabschnitte. 1 Europa. 1 Bus. Im April 2019 wollen junge Europäerinnen und Europäer mit mehreren Kleinbussen die deutsche Grenze abfahren. Sie werden auf die Europawahl aufmerksam machen, Begegnungen und Dialog zwischen Menschen auf beiden Seite der Grenze und über Europa fördern und auf die Wichtigkeit von offenen Binnengrenzen in Europa aufmerksam machen. Diese „grenzenlos europäische“ Bustour ist Teil der Wahlkampagne der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland (JEF), des ältesten überparteilichen pro-europäischen Jugendverbands in Deutschland.

Silvia BehrensJunge, europabegeisterte Aktivistinnen und Aktivisten kündigen Bus-Tour und Veranstaltungen an deutscher Grenze an
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Visionen für Europa in Taten umwandeln

Mit Staatsminister Michael Roth an der Bar - Europawerkstatt 2018

Vom 27. bis 29. Juli fand die Europawerkstatt der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland in der Hertie School of Governance in Berlin statt. Jedes Jahr bringt diese Veranstaltung junge engagierte Menschen mit verschiedenen Erfahrungen zusammen, um gemeinsam an europapolitischen Projekten und Visionen zu arbeiten.

Silvia BehrensVisionen für Europa in Taten umwandeln
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“#GoodbyeSchengen” und die “Achse der Willigen”

Ein politisches Machtspiel auf Kosten von europäischer Einheit und Menschenleben

Innenminister Horst Seehofer macht Ernst und will im Alleingang schärfere Grenzkontrollen an der deutschen Grenze einführen, um bestimmte Asylsuchende direkt abzuweisen. Unsere Stellungnahme zum Vorschlag des Innenministers Seehofer Grenzkontrollen zu verschärfen.

Silvia Behrens“#GoodbyeSchengen” und die “Achse der Willigen”
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ARD und ZDF – Zeigt uns das TV-Duell zur Europawahl 2019 zur Primetime!

Offener Brief an den ARD-Vorsitzenden und den Intendanten des ZDF

Europawahl zur Primetime! In einem offenen Brief wenden wir uns an den ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm, an den Intendanten des ZDF Thomas Bellut sowie an die Intendanten der Landesrundfunkanstalten der ARD und bekräftigen unsere Forderung von 2014: Zeigt das TV-Duell der Spitzenkandidaten der Europawahl 2019 im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – und zwar auf den Hauptsendern und zur besten Sendezeit! Als öffentlich-rechtliche Sender haben die ARD und das ZDF im Vorfeld der Europawahl 2019 die Chance, aber auch die Verantwortung, mit einem solchen Fernsehduell europäische Geschichte zu schreiben.

Silvia BehrensARD und ZDF – Zeigt uns das TV-Duell zur Europawahl 2019 zur Primetime!
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„Eurovision für die Europawahl“ – Spitzenkandidatenduell zur Primetime!

Anlässlich des Eurovision Song Contest und des Starts ihres Wahlkampfs für die Europawahl 2019, fordert die JEF Deutschland ARD und ZDF auf, sich dafür einzusetzen, dass die Fernsehduelle der Spitzenkandidaten bei den Europawahlen auf den wichtigsten öffentlich-rechtlichen Kanälen zur Primetime übertragen werden.

Martin Luckert„Eurovision für die Europawahl“ – Spitzenkandidatenduell zur Primetime!
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Frauenrechte ohne Grenzen

Eine gemeinsame Pressemitteilung der JEF Deutschland und der Jeunes Européens France

Vor 107 Jahren fand der erste internationale Frauentag statt. Der Vorschlag zur Errichtung dieses Tages kam von der deutschen Politikerin Clara Zetkin auf der Internationalen sozialistischen Frauenkonferenz im Jahr 1910, die hunderte Frauen aus insgesamt 17 Ländern vereinte. Das Ziel ihres Vorschlags war es eine jährliche Kundgebung zur Forderung von Frauenrechten zu organisieren – Das Wahl- und Arbeitsrecht für Frauen waren dabei Prioritäten. Der erste internationale Frauentag war ein voller  Erfolg: über 1 Millionen Frauen demonstrierten in ganz Europa und in den USA mit den Zielen gehört zu werden aber auch die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen sowie die Grenzen zwischen den Ländern abzuschaffen.
Silvia BehrensFrauenrechte ohne Grenzen
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Ein Schritt zu einer echten europäischen Demokratie: Stimmen Sie für transnationale Listen!

Morgen, Mittwoch, den 7. Februar 2018, stimmen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments über einen Bericht zur Zusammensetzung des Europäischen Parlaments ab. Falls das Vereinigte Königreich wirklich die Europäischen Union verlässt, sieht der Bericht eine Neuverteilung der bisher 73 britischen Sitze an andere Mitgliedstaaten und einige Sitze für transnationale Listen vor. Wir Jungen Europäischen Föderalisten sind davon überzeugt, dass die Einführung von transnationalen Listen eine wichtige Ergänzung des europäischen Wahlsystems darstellt.  Sie sind ein sehr bedeutender Schritt für die Schaffung einer europäischen Öffentlichkeit.

Silvia BehrensEin Schritt zu einer echten europäischen Demokratie: Stimmen Sie für transnationale Listen!
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