Die Politik Ungarns gegen die Central European University widerspricht europäischen Prinzipien

Die Jungen Europäischen Föderalisten und die Europa-Union Deutschland rufen in einem gemeinsamen Statement mit zahlreichen gesellschaftliche Organisationen und Persönlichkeiten, viele davon unter dem Dach der der Europäischen Bewegung Deutschland, die Europäischen Institutionen, die Bundesregierung und den Bundestag dazu auf, den Fortbestand der Central European University (CEU) in Budapest zu sichern.
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Mit Mut in unsere europäische Zukunft!

Gemeinsame Erklärung der JEF und der Jugendparteien anlässlich des 60. Jubiläums der Römischen Verträge.

Berlin, 25. März 2017 – Gemeinsame Erklärung der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF), der Jungen Union, der Jusos, der Jungen Liberalen und der Grünen Jugend anlässlich des 60. Jubiläums der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 2017.

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Europawerkstatt 2017 – Jetzt anmelden!

Vernetz dich mit europapolitischen Akteur*innen

Du engagierst dich politisch oder zivilgesellschaftlich? Europa und EU-Politik sind deine Themen? Dann bewirb dich für unser Barcamp Europawerkstatt! Die Europawerkstatt 2017 wird vom 26. bis 28. Mai von der JEF Deutschland in der Hertie School of Governance in Berlin veranstaltet. Hier geht’s direkt zur Anmeldung.

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Wir fordern: Keine Akkreditierung für Ted Malloch

Die Jungen Europäischen Föderalisten appellieren an den Europäischen Rat und die Europäische Kommission, dem designierten US-Botschafter Ted R. Malloch die Akkreditierung zu verweigern.

Pressemitteilung 

Berlin, 17. Februar 2017 – Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Deutschland arbeiten seit mehr als 65 Jahren für ein freies und geeintes Europa. Die europäische Integration hat Frieden, Wohlstand und Toleranz auf dem Kontinent ermöglicht. Mit mehr als 3.000 Mitgliedern deutschlandweit und Partnersektionen in 35 Ländern Europas, arbeiten die JEF daran, den wertvollen Gemeinschaftssinn zu stärken und streben nach größerer demokratischer Legitimation und Solidarität zwischen den europäischen Partnern.

Ted R. Malloch hat den Brexit befürwortet, er ist überzeugt, dass der Euro zum Scheitern verurteilt ist und hat verlautbart, die Europäische Union müsse „ein wenig gezähmt werden“, während er das europäische Friedensprojekt mit der Sowjetunion vergleicht. Mit solchen Aussagen stellt sich Malloch nicht nur gegen alles, wofür die JEF stehen, er beleidigt damit auch alle demokratisch-gesinnten Europäer und letztlich einen beispielhaften Prozess der Einigung früher verfeindeter Nationen.

Ebendieser Mann ist nun designierter Botschafter der Vereinigten Staaten bei der EU. Dabei sind die Vereinigten Staaten der wichtigste Partner, Freund und langjährige Unterstützer der europäischen Integration.

Wir sind der festen Überzeugung, dass die EU einen solchen Affront nicht tolerieren darf, insbesondere nicht von einem Partner, mit dem sie eng verbunden ist im gemeinsamen Bestreben der Stärkung von Stabilität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit weltweit.

Die JEF möchten daran erinnern, dass es eine der Kernaufgaben eines Botschafters ist „freundschaftliche Beziehungen zwischen Entsendestaat und Empfangsstaat zu fördern und ihre wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen auszubauen“, wie es das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen beschreibt. Ein offizieller US-Repräsentant, der öffentlich seine Feindseligkeit gegenüber der Europäischen Zusammenarbeit ausspricht wird definitiv zum Problem für die Zukunft des transatlantischen Dialogs.

Die Generation junger Europäer*innen weiß: Europa ist unsere Zukunft. Wir stehen vor großen Herausforderungen, innerhalb Europas und in Europas Nachbarschaft, die auf nationalstaatlicher Ebene nicht gelöst werden können. Eine fortschreitende Europäische Integration muss die Antwort auf diese Herausforderungen sein, wie es die Vereinigten Staaten den Europäern während der letzten 65 Jahre geraten haben.

Deshalb appellieren wir an den Europäischen Rat, gemeinsam mit der Europäischen Kommission, als zuständige Institutionen für die europäische Diplomatie, dem designierten US-Botschafter Ted R. Malloch die Akkreditierung zu verweigern, sollte US-Präsident Trump den verwegenen Plan umsetzen, ihn zu entsenden.

Mit dieser Forderung schließen wir uns unserem europäischen Dachverband, den Young European Federalists (JEF Europe), an. Auch sie stellen klar: JEF Europe objects to the proposed US ambassador to the EU

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Proeuropäer müssen jetzt zusammenhalten!

Liebe Europäerinnen und Europäer,

nicht nur wir europäische Föderalisten, viele Menschen spüren, wie ernst es um unser Europa steht. Die Europäische Union ist in großer Gefahr und mit ihr sind Demokratie und Freiheit bedroht. „Europa braucht Dich jetzt!“, lautet das Gebot der Stunde.

In dieser schwierigen Zeit kommt es auf jede Einzelne und jeden Einzelnen an. Stärkt Euren Zusammenhalt, setzt Zeichen für den Erhalt der Europäischen Union, verteidigt die europäische Idee und die Ideale, für die sie steht!

Vielerorts entstehen auch außerhalb unserer Verbände spontane Aktionsbündnisse für Europa. Menschen gehen auf die Straße, um für Europa und gegen einen Rückfall in chauvinistischen Nationalismus zu demonstrieren.

Betrachtet diese großartigen Initiativen nicht als Konkurrenz! Handelt es sich um demokratische Kräfte, möchten wir Euch ermutigen, die Zusammenarbeit mit ihnen zu suchen. Demonstriert gemeinsam, macht das grüne E sichtbar!

Die überzeugten Europäerinnen und Europäer müssen jetzt zusammenhalten. Und diejenigen, die noch nicht Mitglied in der größten Bürgerinitiative für Europa sind, können wir dafür gewinnen, sich langfristig in unseren Verbänden zu engagieren.

Je schwieriger die politische Lage für unsere Ziele zu werden scheint, desto stärker sollten und müssen wir in die Zivilgesellschaft hineinwirken.

Lasst uns breite europafreundliche und demokratische Bündnisse zu einem europäischen Moment vereinen, um ein starkes Zeichen gegen jene zu setzen, die unsere Zukunft verspielen wollen.

Manuel Gath
Bundesvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland

Christian Moos
Generalsekretär der Europa-Union Deutschland

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Bericht der 1. Klausurtagung des JEF Bundesvorstandes

Team-Building und Jahresplanung 2017

Vom 9. bis 11. Dezember traf sich der im Oktober gewählte Bundesvorstand der JEF Deutschland zur ersten Klausurtagung im brandenburgischen Falkensee. Dabei setzte sich der Vorstand sowohl Ziele in der internen Verbandsentwicklung sowie in der Vernetzung mit bestehenden und neuen Partnerorganisationen.

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Rückblick auf die Europawerkstatt 2016

Junge Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam an europapolitischen Projekten und Visionen zu arbeiten – das ist das erklärte Ziel der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V.

Vom 2. bis 4. Dezember kamen hierzu in Berlin knapp 70 Teilnehmer*innen aus verschiedenen Organisationen in der Hertie School of Governance in Berlin zusammen, um gemeinsam mit Politiker*innen Probleme zu diskutieren und Lösungsansätze zu entwickeln.  Der Gesprächsbedarf ist dabei seit der ersten Europawerkstatt im Jahr 2012 eher gewachsen: Wenn in den letzten Jahren von Europa die Rede ist, so ist die „Krise“ meist nicht weit. Dabei zeigte auch die mittlerweile vierte Ausgabe der Europawerkstatt, dass es insbesondere auf zivilgesellschaftlicher Seite nicht an vielversprechenden Initiativen und Projekten mangelt.

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Stellungnahme des JEF Bundesvorstandes zum Ausgang der US-Präsidentschaftswahl

Außerhalb der USA sorgte der Gedanke, Donald Trump könne der nächste US-Präsident werden, nur für Unglaube. Was wir in den USA erleben durften war das Ergebnis eines sich abzeichnenden Trends zu mehr Protektionismus, selbstüberschätzendem Nationalismus und Ignoranz gegenüber allem Fremden. Lange galt Trump als unwählbar, wurde belächelt wie die AfD, die Front National, die PiS-Partei. Die rechts-nationalistischen Parteien schafften es, Menschen mit ihrer Angst vor dem Ungewissen, dem Unbekannten zu ködern. Ohne wirkliche Lösungsansätze werden vorgeschobene Probleme thematisiert und die entstandenen Ängste mit Hilfe von Halb- und Unwahrheiten in der Bevölkerung potenziert.
2017 wird in Europa gewählt. In den Niederlanden, in Frankreich und auch in Deutschland. Lassen wir nicht ein Klima der Angst entstehen, in dem wir unseren Nachbarn misstrauen. Kämpfen wir für eine gesamteuropäische Antwort auf die neuen Entwicklungen in der Außenpolitik. Denn Europa ist nicht das Problem, Europa ist die Lösung.
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