Wir kommentieren in der “Redezeit” von NDR.info das Programm der Ratspräsidentschaft

Einschalten und mitdiskutieren! Heute, am 30. Juni, um 21.00 Uhr diskutiert Clara Föller aus unserem Bundesvorstand mit Ralph Sina (WDR) und Nicolai von Ondarz (SWP) das Programm der deutschen Bundesregierung zur EU-Ratspräsidentschaft. Mehr Infos gibt es auf der Seite des NDR!

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Was die EU-Ratspräsidentschaft Deutschland sein sollte und warum sie entscheidend für die zukünftige Gestalt Europas ist.

Für ein halbes Jahr übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft und dies in einer Zeit voller Herausforderungen. Als JEF Deutschland stehen wir als Jugendverband für ein föderales Europa, das sich auf Demokratie, Rechtsstaat und Solidarität stützt. Hier haben wir aufgeschrieben, wie wir auf die Ratspräsidentschaft blicken und welche Anforderungen wir als föderalistische Jugend stellen. Bereits hier haben wir zudem aufgeschrieben, wie Einheit sichern und Integration fördern zusammen möglich sind.

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Neue verband:stoff-Akademie am 1. Juli

5. Webinar: Schreibwerkstatt zu politischen Anträgen am Mittwoch, 1. Juli 2020, 18:30-20:00 Uhr

Ein zentraler Teil unserer Arbeit als EUD und JEF ist die politische Positionierung unseres Verbands in der allgemeinen (europapolitischen) Debatte. Wir sind als Verbände täglich dazu aufgerufen, aktuelle Ereignisse zu kommentieren und einzuordnen. Damit dies aber auch gut und im Sinne eines europäischen Föderalismus gelingt, brauchen wir eine ausführliche Beschlusslage, auf die wir zurückgreifen können.

Vor allem die politische Diskussion in unseren Gremien ist ein wichtiger Teil unseres Verbandlebens. Wir möchten deswegen mit diesem Webinar alle unsere Mitglieder dazu befähigen, Beschlussanträge zu erarbeiten und zu erstellen. Das Webinar der verband:stoff Online-Akademie soll alle interessierte Mitglieder bestärken und in die Lage versetzen, Beschlussanträge zu schreiben und an unseren politischen Debatten teilzunehmen.

Das Onlineseminar wird am Mittwoch, 1. Juli um 18:30 Uhr auf der Plattform edudip stattfinden. Anmelden kann man sich hier.

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Zwei neue Onlineseminare zu digitaler Gremienorganisation und Öffentlichkeitsarbeit!

Die verbands:stoff-Onlineseminarreihe mit Impusen für gute föderalistische, europäische Verbandsarbeit geht weiter!

Das 3. verbands:stoff-Onlineseminar findet am Dienstag, 16. Juni 2020, von 18h30-19h30 zum Thema “Bewerbungstipps für Veranstaltungen” statt. Am Donnerstag, 25. Juni 2020, von 19h-21h geht es mit dem 4. Onlineseminar weiter zum Thema “Gremienarbeit online”.

Und das erwartet euch:

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Der Merkel-Macron Vorschlag. Ein Schritt in die richtige Richtung mit einem bitteren Nachgeschmack

Gemeinsames Statement der JEF Europe, der JEF France und der JEF Deutschland zu den neuesten Deutsch-Französischen Vorschlägen zu einem Wiederaufbaufond im Rahmen von Covid19

Der Merkel-Macron Vorschlag. Ein Schritt in die richtige Richtung mit einem bitteren Nachgeschmack 

Die neuesten deutsch-französischen Vorschläge, um die Kosten der Corona-Krise gemeinsam zu schultern sind ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir freuen uns, dass das deutsch-französische Duo wieder aktiv ist. Nach den vorwiegend nationalen Antworten auf die Krise, setzen die beiden Länder ein notwendiges und starkes Zeichen in Richtung noch zögernder Mitgliedstaaten, indem sie sich für ein gemeinsames europäisches Vorgehen einsetzen und damit gleichzeitig die Europäische Solidarität betonen. Es bleibt jedoch ein bitterer Nachgeschmack: Der deutsch-französische Vorschlag wurde zu einem Zeitpunkt angekündigt, an dem die EU Kommission – die Exekutive der EU – noch an ihren eigenen Vorschlägen arbeitete, die diese Woche verkündet werden sollen. Obwohl der Vorschlag Merkel und Macrons Europa stärkt unterstreicht er doch darüber hinaus, dass die problematischen intergouvernamentalen Strukturen in der Europäischen Union immer noch eine prominente Rolle spielen.

Wir rufen die zögernden Regierungen dazu auf, jetzt hervor zu treten und anzuerkennen, dass eine geeinte und starke Europäische Union der einzige Weg ist, unser gemeinsamen Interessen als Europäische Bürger*innen zu verwirklichen.

Malte Steuber, Vorsitzender der Jungen Europäische Föderalisten Deutschland, sagt dazu: “Wir freuen uns zuallererst natürlich, dass die deutsche Regierung wieder auf dem richtigen Weg ist. Es war ebenso richtig, als Zivilgesellschaft Druck auszuüben und zu kritisieren, wie es auch jetzt richtig ist, diese Initiative zu loben. Die deutsch-französische Freundschaft ist eine der wichtigsten Säulen der europäischen Integration. Diese Partnerschaft – besonders nach der Meseberg Erklärung – wieder aufleben zu sehen, ist ein wichtiges und gutes Signal. Wir sehen vor allem den Sinneswandel der deutschen Bundesregierung als Weckruf für die zögernden nationalen Regierungen in der EU. Jetzt ist es wichtig, dass Frankreich und Deutschland den Dialog mit den anderen Mitgliedstaaten fortführen. Dabei sollten beide Länder bei all ihrer Bedeutung immer daran denken, dass die EU aus 27 gleichwertigen Mitgliedstaaten und auch den Europäischen Institutionen besteht. ”

“In diesen schwierigen Zeiten ist die deutsch-französische Initiative willkommen: wenn Deutschland und Frankreich Hand in Hand gehen, gewinnt ganz Europa. Dennoch müssen wir vorsichtig sein und darauf achten, dass der Plan nur wirtschaftliche Interessen berücksichtigt. Indem der European Green Deal ins Zentrum der Europäischen Politik rückt, kann die Initiative ebenso ökologische und soziale Interessen berücksichtigen,” betont Marie Caillaud, Vorsitzende der Jeunes Européens France.  “Dieser Wiederaufbauplan sollte vor allem als Chance gesehen werden, die Europäische Einheit voranzutreiben. Das Geplänkel  der Mitgliedstaaten bei den Verhandlungen über den europäischen Haushalt lenken davon ab, was wirklich auf dem Spiel steht. Wir wollen sicherstellen, dass der Wiederaufbau ein genuin europäischer ist: ohne sinnlose nationale Opposition aber mit echter europäischer Solidarität.”

“Der Prozesses der Europäischen Integration zeigt uns, wie wichtig die deutsch-französische Partnerschaft ist. Wir wissen jedoch, dass das nicht ausreicht , ohne langfristige Vision für die Zukunft Europas und seiner Bürger*innen”, sagt Leonie Martin, Vorsitzende der Young European Federalists. “Es ist an der Zeit, das limitierte und hybride intergouvernementale System hinter uns zu lassen zu Gunsten eines wirklichen föderalen Europas. Die Lösungen für die Überwindung dieser Krise  werden nur dann effektiv sein, wenn sie Teil eines größeren Veränderungsprojekt sind, das zu einem demokratischen und vereinten Europa führt.

Hintergrund zum Wiederaufbaufond

Die deutsch-französische Initiative möchte einen Wiederaufbaufond in Höhe von 500 Mrd Euro kreieren. Die Mitgliedstaaten würden jeweils als Garant für einen bestimmten Betrag einstehen, falls die Anleihen nicht mehr bedient werden können. Der Wiederaufbauplan wäre im mehrjährigen Finanzrahmen 2021-2027 angelegt, zusätzlich zu den von der Eurogroup bereits angekündigten Krediten in Höhe von 540 Mrd Euro. Diese Zuwendungen sollen den Ländern und Regionen helfen, die besonders hart von der Corona Pandemie betroffen sind. Im Unterschied zu den ursprünglichn Corona-Bonds, haften die Mitgliedstaaten nur für ihren Teil der Schulden. Hinzu kommt, dass die Europäische Kommission – nicht die Mitgliedstaaten – einen Vorschlag macht, wofür das Geld verwendet werden soll. Die genauen Details müssen noch im Dialog mit den anderen Mitgliedstaaten ausgehandelt werden, da alle 27 dem Plan zustimmen müssen.
Der Plan von Merkel und Macron kollidiert mit dem Plan der EU Kommission, der diese Woche vorgestellt werden soll.

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Activity Report – Wer wir sind und was wir machen!

Wer ist die JEF, was machen wir so und wie kann man bei uns mitmachen? Im neuen Activity Report haben wir es aufgeschrieben!

Der Report bietet einen Überblick über fast Alles, was wir machen und wer bei uns aktiv ist. Er stellt da, wo und wie man bei uns mitmachen kann und wer unsere Partner sind.

Außerdem finden sich in ihm zum Beispiel unsere 10 wichtigsten politischen Forderungen und ein Überblick über unser Grundsatzprogramm.

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Die Mitgliederumfrage 2020 ist da!

Alle Mitglieder der JEF haben heute die neue Mitgliederumfrage 2020 per Mail erhalten. Mit dieser Umfrage wollen wir herausfinden, wie es in unserem Verband um Beteiligungsmöglichkeiten, Engagementkultur, unsere Angebote, die Niedrigschwelligkeit und Diversität steht. Das Ziel ist, mehr zu erfahren, um die verbandsinternen Angebote und Beteiligungsmöglichkeiten der JEF noch besser machen zu können. Wir wollen uns als Jugendverband, der die Breite der Gesellschaft auf dem Weg zu einem föderalen Europa mitnehmen und begeistern will, immer weiterentwickeln. Die Umfrage ist ein Projekt des JEF Deutschland Bundesvorstands und des Bundesprojekts Empowerment & Diversity.

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Unsere neue Online-Akademie zur Verbandsarbeit geht an den Start!

Wir starten die brandneue Online-Akademie zur Verbandsarbeit – #verbandsstoffonline. Mit Onlineseminaren, Video-Tutorials, etc. widmen wir uns allen Themen, die die JEF als Werkstatt der europäischen Demokratie und Zuhause für modernes, wirksames Europa-Engagement ausmachen! Wir schaffen damit ein Angebot gerade für neue und aktive Mitglieder, Kreis- und Landesvorstände.

Los geht’s mit einem Onlineseminar zum digitalen Verbandsleben in Zeiten von #Corona am Samstag, 25. April um 18 Uhr.

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Bei Corona mehr europäische Solidarität wagen. Ein Aufruf.

Solidarität ist aktuell ein wichtiges Wort: ob notwendige europäische Solidarität zwischen den Mitgliedsstaaten der EU oder mit dem Restaurant um die Ecke, die aufgrund der Covid19-Reaktionen schließen musste.
Ein deutlicher Aufruf und Dank unseres Bundesvorstands für Solidarität im Großen und im Kleinen.
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Menschen in Not nicht sich selbst überlassen – Europäische Solidarität JETZT!

Die Europäische Union wurde auf der Grundlage unveräußerlicher Rechte und Prinzipien gegründet. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde zu achten und zu schützen ist dabei das oberste Gebot. Die Art und Weise wie derzeit mit geflüchteten Frauen, Männern und Kindern an der griechisch-türkischen Grenze umgegangen wird, bricht diesen humanitären Grundsatz und entspricht nicht den Maßstäben, zu denen sich die EU-Mitgliedstaaten bekannt haben. Wir verurteilen diese menschenunwürdigen Zustände auf europäischem Boden aufs Schärfste und rufen dazu auf, den Menschen in Not umgehend Hilfe zu leisten.

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