EU Online Activity – spiel mit am 12. September!

Am Samstag, den 12. September ist es soweit! Gemeinsam mit dem Deutschen Bundesjugendring (DBJR) organisieren wir ein spielerisches Webinar „YOUth ACTivity: EU und DU”.
“YOUth ACTivity: EU und DU” ist eine Online-Version des Brettspiels Activity. Genau wie beim Brettspiel Activity spielen mehrere Teams gegeneinander. Ihre Aufgabe ist es, verschiedene Europa-Begriffe innerhalb einer bestimmten Zeit zu erklären, zu zeichnen oder pantomimisch darzustellen. Durch das Erraten bestimmter Begriffe, kommen die Teams auf dem Spielfeld voran. Das Team, das als erstes am Ziel ankommt, gewinnt das Spiel.
Lust, mitzuspielen? Man kann sich für das Spiel selbst oder die Generalprobe anmelden!
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JEF-Hangout: German EU Council Presidency: A Truly European Perspective

The corona pandemic has put its mark on the German EU Council Presidency and raised the issue of European solidarity in an unprecedented way. Germany’s presidency will deal with a packed agenda, including negotiations on the EU recovery fund, the Multiannual Financial Framework and the European Green Deal.

In the hangout  by JEF Germany and treffpunkteuropa.de, young JEFers from different European countries come together on 30th of July, 8 pm CEST to discuss their expectations.

Turbulent times mark the beginning of the German EU Council Presidency. The coronavirus pandemic and its far-ranging social and economic consequences dominate the agenda, but many other important topics also require attention. Germany promises to aim to make Europe “stronger, fairer and more sustainable” during its Presidency and proposed initiatives such as the Franco-German recovery fund have raised the hopes of many Europeans for substantial European progress during the German Council Presidency. But the idea of financial solidarity on such an unprecedented scale has also triggered considerable opposition in some member states, which will be one of the major challenges of the German Presidency. At the same time, the longer-term vision of a green and sustainable Europe represented by the Green Deal will need to move forward and the Conference on the Future of Europe, which has been postponed, is supposed to give Europeans the chance to directly influence the Future of Europe. We want to discuss these pressing issues with you and hear your perspectives on them!

After a short introduction and inputs from our speakers, the focus of the discussion will be on three core topics of the German Presidency:

  • EU Recovery fund
  • European Green Deal
  • Conference on the Future of Europe

Our speakers are:

  • João Simões (President of JEF Portugal)
  • Maria Popczyk (Co-Editor of Kurier Europejski, JEF Poland)
  • Juuso Järviniemi (Member of JEF Europe Federal Committee)
  • Balázs Brandt (JEF Hungary)
  • Théo Boucart (Editor-in-chief of Le Taurillon, JEF-France)
  • Ana Skledar (JEF Slovenia)

Our moderators are:

  • Marie Menke (editor-in-chief of treffpunkteuropa.de)
  • Malte Steuber (president of JEF Germany)

Want to participate? Join us on Zoom this Thursday under the following link: https://zoom.us/j/96536125703

 

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Ergebnisse des EU-Gipfels zum MFR und Wiederaufbaufonds: EU-Reformbedarf wird erneut sehr deutlich

Seit den frühen Morgenstunden gibt es eine Einigung zum Corona-Recovery Fund zur Unterstützung der europäischen Wirtschaft in der Corona-Krise sowie zum Mehrjährigen Finanzrahmen für die EU für den Zeitraum 2021-2027.

Nach vier Tagen Verhandlungen haben die Staats- und Regierungschef*innen einen historischen Kompromiss gefunden, der zwar einige gute Ansätze aufweist, insgesamt aber nicht weit genug geht. Die EU zeigt sich handlungsfähig. Es braucht aber dringend Reformen, damit sie besser und ausreichend auf aktuelle Herausforderungen reagieren kann. Diesen wichtigen Schritt verpassen die Mitgliedstaaten. Es kommt nun auf das Europäische Parlament an.

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Solidarität mit BlackLivesMatter – die Debatte um Rassismus intensiver und breiter führen!

Durch den gewaltsamen Tod von George Floyd ist die Diskussion um die Situation von Menschen, die Rassismus und Diskriminierung ausgesetzt sind, wieder dort angekommen, wo sie sein sollte: in der Mitte der öffentlichen Debatte. Neben der Aufarbeitung dieses Vorfalls sind nun auch Solidarität, eine breite Debatte in Europa und die Beschäftigung mit den vielseitigen Facetten von Rassismus und Diskriminierung wichtig. Es ist natürlich unbestritten, dass Rassismus und Diskriminierung viel zu selten auf der gesellschaftlichen und politischen Agenda sind.

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Die JEF im ZDF zur Ratspräsidentschaft!

ZDF heute hat junge Menschen gefragt, was sie über die deutsche EU-Ratspräsidentschaft denken und was sie fordern. Unser Bundesvorsitzender Malte Steuber hat das für uns in einem kurzen Video-Statement zusammengefasst. Außerdem kamen Fridays for Future oder die Seebrücke zu Wort. Mehr im Video und auf der Homepage des ZDF!

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Wir kommentieren in der “Redezeit” von NDR.info das Programm der Ratspräsidentschaft

Einschalten und mitdiskutieren! Heute, am 30. Juni, um 21.00 Uhr diskutiert Clara Föller aus unserem Bundesvorstand mit Ralph Sina (WDR) und Nicolai von Ondarz (SWP) das Programm der deutschen Bundesregierung zur EU-Ratspräsidentschaft. Mehr Infos gibt es auf der Seite des NDR!

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Was die EU-Ratspräsidentschaft Deutschland sein sollte und warum sie entscheidend für die zukünftige Gestalt Europas ist.

Für ein halbes Jahr übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft und dies in einer Zeit voller Herausforderungen. Als JEF Deutschland stehen wir als Jugendverband für ein föderales Europa, das sich auf Demokratie, Rechtsstaat und Solidarität stützt. Hier haben wir aufgeschrieben, wie wir auf die Ratspräsidentschaft blicken und welche Anforderungen wir als föderalistische Jugend stellen. Bereits hier haben wir zudem aufgeschrieben, wie Einheit sichern und Integration fördern zusammen möglich sind.

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Neue verband:stoff-Akademie am 1. Juli

5. Webinar: Schreibwerkstatt zu politischen Anträgen am Mittwoch, 1. Juli 2020, 18:30-20:00 Uhr

Ein zentraler Teil unserer Arbeit als EUD und JEF ist die politische Positionierung unseres Verbands in der allgemeinen (europapolitischen) Debatte. Wir sind als Verbände täglich dazu aufgerufen, aktuelle Ereignisse zu kommentieren und einzuordnen. Damit dies aber auch gut und im Sinne eines europäischen Föderalismus gelingt, brauchen wir eine ausführliche Beschlusslage, auf die wir zurückgreifen können.

Vor allem die politische Diskussion in unseren Gremien ist ein wichtiger Teil unseres Verbandlebens. Wir möchten deswegen mit diesem Webinar alle unsere Mitglieder dazu befähigen, Beschlussanträge zu erarbeiten und zu erstellen. Das Webinar der verband:stoff Online-Akademie soll alle interessierte Mitglieder bestärken und in die Lage versetzen, Beschlussanträge zu schreiben und an unseren politischen Debatten teilzunehmen.

Das Onlineseminar wird am Mittwoch, 1. Juli um 18:30 Uhr auf der Plattform edudip stattfinden. Anmelden kann man sich hier.

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Zwei neue Onlineseminare zu digitaler Gremienorganisation und Öffentlichkeitsarbeit!

Die verbands:stoff-Onlineseminarreihe mit Impusen für gute föderalistische, europäische Verbandsarbeit geht weiter!

Das 3. verbands:stoff-Onlineseminar findet am Dienstag, 16. Juni 2020, von 18h30-19h30 zum Thema “Bewerbungstipps für Veranstaltungen” statt. Am Donnerstag, 25. Juni 2020, von 19h-21h geht es mit dem 4. Onlineseminar weiter zum Thema “Gremienarbeit online”.

Und das erwartet euch:

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Der Merkel-Macron Vorschlag. Ein Schritt in die richtige Richtung mit einem bitteren Nachgeschmack

Gemeinsames Statement der JEF Europe, der JEF France und der JEF Deutschland zu den neuesten Deutsch-Französischen Vorschlägen zu einem Wiederaufbaufond im Rahmen von Covid19

Der Merkel-Macron Vorschlag. Ein Schritt in die richtige Richtung mit einem bitteren Nachgeschmack 

Die neuesten deutsch-französischen Vorschläge, um die Kosten der Corona-Krise gemeinsam zu schultern sind ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir freuen uns, dass das deutsch-französische Duo wieder aktiv ist. Nach den vorwiegend nationalen Antworten auf die Krise, setzen die beiden Länder ein notwendiges und starkes Zeichen in Richtung noch zögernder Mitgliedstaaten, indem sie sich für ein gemeinsames europäisches Vorgehen einsetzen und damit gleichzeitig die Europäische Solidarität betonen. Es bleibt jedoch ein bitterer Nachgeschmack: Der deutsch-französische Vorschlag wurde zu einem Zeitpunkt angekündigt, an dem die EU Kommission – die Exekutive der EU – noch an ihren eigenen Vorschlägen arbeitete, die diese Woche verkündet werden sollen. Obwohl der Vorschlag Merkel und Macrons Europa stärkt unterstreicht er doch darüber hinaus, dass die problematischen intergouvernamentalen Strukturen in der Europäischen Union immer noch eine prominente Rolle spielen.

Wir rufen die zögernden Regierungen dazu auf, jetzt hervor zu treten und anzuerkennen, dass eine geeinte und starke Europäische Union der einzige Weg ist, unser gemeinsamen Interessen als Europäische Bürger*innen zu verwirklichen.

Malte Steuber, Vorsitzender der Jungen Europäische Föderalisten Deutschland, sagt dazu: “Wir freuen uns zuallererst natürlich, dass die deutsche Regierung wieder auf dem richtigen Weg ist. Es war ebenso richtig, als Zivilgesellschaft Druck auszuüben und zu kritisieren, wie es auch jetzt richtig ist, diese Initiative zu loben. Die deutsch-französische Freundschaft ist eine der wichtigsten Säulen der europäischen Integration. Diese Partnerschaft – besonders nach der Meseberg Erklärung – wieder aufleben zu sehen, ist ein wichtiges und gutes Signal. Wir sehen vor allem den Sinneswandel der deutschen Bundesregierung als Weckruf für die zögernden nationalen Regierungen in der EU. Jetzt ist es wichtig, dass Frankreich und Deutschland den Dialog mit den anderen Mitgliedstaaten fortführen. Dabei sollten beide Länder bei all ihrer Bedeutung immer daran denken, dass die EU aus 27 gleichwertigen Mitgliedstaaten und auch den Europäischen Institutionen besteht. ”

“In diesen schwierigen Zeiten ist die deutsch-französische Initiative willkommen: wenn Deutschland und Frankreich Hand in Hand gehen, gewinnt ganz Europa. Dennoch müssen wir vorsichtig sein und darauf achten, dass der Plan nur wirtschaftliche Interessen berücksichtigt. Indem der European Green Deal ins Zentrum der Europäischen Politik rückt, kann die Initiative ebenso ökologische und soziale Interessen berücksichtigen,” betont Marie Caillaud, Vorsitzende der Jeunes Européens France.  “Dieser Wiederaufbauplan sollte vor allem als Chance gesehen werden, die Europäische Einheit voranzutreiben. Das Geplänkel  der Mitgliedstaaten bei den Verhandlungen über den europäischen Haushalt lenken davon ab, was wirklich auf dem Spiel steht. Wir wollen sicherstellen, dass der Wiederaufbau ein genuin europäischer ist: ohne sinnlose nationale Opposition aber mit echter europäischer Solidarität.”

“Der Prozesses der Europäischen Integration zeigt uns, wie wichtig die deutsch-französische Partnerschaft ist. Wir wissen jedoch, dass das nicht ausreicht , ohne langfristige Vision für die Zukunft Europas und seiner Bürger*innen”, sagt Leonie Martin, Vorsitzende der Young European Federalists. “Es ist an der Zeit, das limitierte und hybride intergouvernementale System hinter uns zu lassen zu Gunsten eines wirklichen föderalen Europas. Die Lösungen für die Überwindung dieser Krise  werden nur dann effektiv sein, wenn sie Teil eines größeren Veränderungsprojekt sind, das zu einem demokratischen und vereinten Europa führt.

Hintergrund zum Wiederaufbaufond

Die deutsch-französische Initiative möchte einen Wiederaufbaufond in Höhe von 500 Mrd Euro kreieren. Die Mitgliedstaaten würden jeweils als Garant für einen bestimmten Betrag einstehen, falls die Anleihen nicht mehr bedient werden können. Der Wiederaufbauplan wäre im mehrjährigen Finanzrahmen 2021-2027 angelegt, zusätzlich zu den von der Eurogroup bereits angekündigten Krediten in Höhe von 540 Mrd Euro. Diese Zuwendungen sollen den Ländern und Regionen helfen, die besonders hart von der Corona Pandemie betroffen sind. Im Unterschied zu den ursprünglichn Corona-Bonds, haften die Mitgliedstaaten nur für ihren Teil der Schulden. Hinzu kommt, dass die Europäische Kommission – nicht die Mitgliedstaaten – einen Vorschlag macht, wofür das Geld verwendet werden soll. Die genauen Details müssen noch im Dialog mit den anderen Mitgliedstaaten ausgehandelt werden, da alle 27 dem Plan zustimmen müssen.
Der Plan von Merkel und Macron kollidiert mit dem Plan der EU Kommission, der diese Woche vorgestellt werden soll.

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