Die Europäische Idee in Gymnasien und weiterführende Schulen bringen – darum ging es beim 2. Training des Europe@School-Projekts. Bei dem viertägigen Training vom 25. bis 29. Oktober in Lissabon konnten Teilnehmende aus ganz Europa lernen, wie man für „High-Schooler“ Bildungsprojekte plant und umsetzt. „Wie plane ich den Workshop und welche Materialien brauche ich?“ waren dabei natürlich genauso gefragt wie die konkrete Umsetzung. Dabei konnten die Teilnehmenden in einigen Sessions lernen wie sie vor der Klasse auftreten und was hilft, um so manchen unaufmerksamen Schüler wieder mit ins Boot zu holen. Planspiele bildeten einen Schwerpunkt des Trainings, aber auch ein Workshop zur nächsten Europawahl wurde von den Teilnehmenden aus ganz Europa ausgearbeitet. Insgesamt konnten die Teilnehmenden viel Wissen über die Planung und Durchführung von Workshops mitnehmen. Dabei ging es sowohl um konzeptionelle Überlegungen, wie auch um die konkrete Umsetzung vor Ort.
Ein starkes und wichtiges Bekenntnis aber leider nur Visiönchen für Europa
Kommentar zur Rede von Angela Merkel zur Zukunft der EU im Europäischen Parlament
Angela Merkel lässt in ihrer Rede zwar erneut konkretere visionäre Reformvorschläge vermissen, trifft aber absolut den richtigen Ton. Sie stellt die besondere Bedeutung von Solidarität und Toleranz als zentralen Teil der „europäischen DNA“ heraus und bezieht damit klar Stellung zu zwei der am meisten diskutierten Begriffe der europäischen Zukunft. Man kann applaudieren, wenn sie gleich im ersten Teil ihrer Rede sehr deutlich – wenn auch nicht namentlich – kritisiert, dass sich einige Mitgliedstaaten langsam aber sicher von der Gemeinschaft des Rechts und der Einhaltung der allgemeinen Menschenrechte verabschieden. Es ist so richtig wie auch dringend nötig, dann auch einmal gegenüber den europäischen Partnern einzugestehen, dass Deutschland in einigen Bereichen auch kein Vorreiter europäisch verstandener Solidarität ist und war, beispielsweise in der Asyl- und Migrationspolitik vor 2015. Der gegenseitige Respekt, der gerade auf dem europäischen Kontinent mit seinen Weltkriegen und gescheiterten Versuchen multilateraler Zusammenarbeit, so wichtig ist, gebietet natürlich Zurückhaltung. Man wünscht sich in diesem Moment aber, dass Angela Merkel auch vor der Europawahl den Mut hat, diese Selbstkritik genauso deutlich in Deutschland und die Kritik am gemeinschaftsschädigenden Verhalten einiger Mitgliedstaaten genauso deutlich diesen gegenüber zu äußern. Sie würde damit – als eine der wenigen verbliebenen pro-europäischen, nationalen Spitzenpolitiker*innen in Europa – ein deutliches und wichtiges Zeichen setzen.
Nach der bayerischen Landtagswahl ist vor der Europawahl – Einordnungen und Forderungen der JEF Bayern und JEF Deutschland
Am 14.10. 2018 um 18:00 Uhr ereignet sich das, was manche erhofft, manche befürchtet aber die meisten erwartet hatten. Die Christlich Soziale Union, welche Bayern faktisch seit Jahrzehnten regiert, hat ihre absolute Mehrheit verloren. Diesem Ergebnis ging einer der längsten und spannendsten Wahlkämpfe nicht nur in der Geschichte des Freistaates voraus. Aber nach der Wahl ist vor der Wahl. Am 26. Mai 2019 wird das Europäische Parlament neu gewählt. Als Junge Europäische Föderalisten Bayern und Deutschland sind wir zwar überparteilich aber nichtsdestotrotz politisch, weshalb wir uns zu den Ergebnissen folgendermaßen äußern.
„Europa kommt von machen“
65. Bundeskongress der JEF Deutschland
Der Bundesverband der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V. (JEF Deutschland) hat vom 12. bis 14. Oktober 2018 den 65. Bundeskongress der JEF Deutschland (BuKo) in Halle an der Saale veranstaltet. Das Wochenende stand unter dem Motto „Europa kommt von machen“.
“Europa Machen” – JEF starten Kampagne zur Europawahl
Straßenaktion beim Bundeskongress in Halle
Am Samstag nahm in Halle an der Saale unsere gemeinsame Europawahl-Kampagne mit der Europa-Union Deutschland “Europa machen” ihren Auftakt. Denn: Europäische Herausforderungen muss man anpacken!
Bewerbungen für den Bundesvorstand 2018-20
Wir kandidieren für den JEF Bundesvorstand 2018-20 beim 65. Bundeskongress! Die Kandidat*innen stellen sich und ihre Ziele vor.
Die letzte Chance des Jean-Claude Juncker
Ein Kommentar des Bundesvorsitzenden Manuel Gath
Jean-Claude Juncker, der Präsident der Europäischen Kommission, hat am Mittwoch, den 12. September 2018, seine letzte “State of the Union”-Rede vor dem Europäischen Parlament gehalten. Was sich anhört wie eine Chance, den Ernst der Lage für die Europäische Union und die enorm wichtige Rolle der kommenden Europawahlen für visionäre Reformen zur Verbesserung der Union in Gedächtnis zu rufen, wurde zu einer ambitionslosen Aufzählung lauer Reformlüftchen.
Einladung zum 65. Bundeskongress „Europa kommt von Machen“
Der Bundesverband der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V. lädt zum 65 Bundeskongress der JEF Deutschland vom 12. bis 14. Oktober 2018 in Halle an der Saale ein.
Junge, europabegeisterte Aktivistinnen und Aktivisten kündigen Bus-Tour und Veranstaltungen an deutscher Grenze an
3.714 km. 9 Grenzabschnitte. 1 Europa. 1 Bus. Im April 2019 wollen junge Europäerinnen und Europäer mit mehreren Kleinbussen die deutsche Grenze abfahren. Sie werden auf die Europawahl aufmerksam machen, Begegnungen und Dialog zwischen Menschen auf beiden Seite der Grenze und über Europa fördern und auf die Wichtigkeit von offenen Binnengrenzen in Europa aufmerksam machen. Diese „grenzenlos europäische“ Bustour ist Teil der Wahlkampagne der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland (JEF), des ältesten überparteilichen pro-europäischen Jugendverbands in Deutschland.
Visionen für Europa in Taten umwandeln
Mit Staatsminister Michael Roth an der Bar - Europawerkstatt 2018
Vom 27. bis 29. Juli fand die Europawerkstatt der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland in der Hertie School of Governance in Berlin statt. Jedes Jahr bringt diese Veranstaltung junge engagierte Menschen mit verschiedenen Erfahrungen zusammen, um gemeinsam an europapolitischen Projekten und Visionen zu arbeiten.
