Europa braucht starke Frauen – Wir stehen für Gleichberechtigung in Europapolitik und Engagement

Ein Statement zum Internationalen Frauentag am 8. März 2018

Zum Internationalen Frauentag möchten wir insbesondere politisch interessierte junge Frauen ermutigen, sich aktiv zu engagieren und ihren Weg in die Politik zu wagen. Für uns als Junge Europäische Föderalisten gehören die Würde des Menschen, Freiheit und Gleichheit zur Vision eines friedlichen und föderalen Europas. Ein Appell und eine Einladung an alle politik- und europainteressierten jungen Frauen.

Obwohl unsere Gesellschaften in Europa in vielerlei Hinsicht gleichberechtigt erscheinen, darf nicht vergessen werden, dass Frauen das Wahlrecht erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts gewährt wurde, in manchen Ländern Europas sogar erst 1971 und 1984. Eine Demokratie braucht den Rückhalt durch Bürgerinnen und muss auch für deren Repräsentation sorgen. In der Europäischen Union wurden in den letzten Jahrzehnten Gesetze verabschiedet, um bestehende Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen abzuschaffen, oder sie zumindest zu mildern, sowie ihre Gesundheit und Recht auf sexuelle Selbstbestimmung zu schützen. Doch Themen wie Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz, Gender Pay Gap, Benachteiligung von Frauen bei der Familienplanung bis hin zu Diskriminierung, häuslicher und sexueller Gewalt stellen immer noch große Probleme dar.

Als Junge Europäische Föderalisten sind wir dazu entschlossen, unseren Teil dazu beizutragen, dass sich Frauen gleichberechtigt in die politische Debatte und Engagement für die EU einbringen können. Wir pflegen eine Organisations- und Kommunikationskultur, in der niemand aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, Herkunft, Religion, Ethnizität oder Hautfarbe diskriminiert oder anders behandelt wird. Unser Bundesvorstand besteht zu über der Hälfte aus weiblichen Mitgliedern und wir freuen uns ebenso über die vielen engagierten Frauen auf Landes- und Kreisverbandsebene. Stellvertretend dafür möchten wir heute Victoria Zsuzsanna Hein (JEB Berlin-Brandenburg), Oksana Muhs-Sapelkin (JEF Bremen), Laura Wanner (JEF Niedersachsen) und Maria-Teresa Rölke (JEF Sachsen) hervorheben, die sich als gewählte Landesvorsitzende für die europäische Vision einsetzen und unsere Verbandskultur widerspiegeln.

Wir begrüßen jede*n junge*n Europäer*in, sich uns anzuschließen, und ermutigen an diesem Tag insbesondere Frauen, aktiv an Europapolitik teilzuhaben, ihre Stimme zu erheben und sich für Wahlen aufstellen zu lassen. Europa braucht starke Frauen und die JEF fördert dies als überparteiliches, politisches und gleichberechtigendes Forum mit vollem Einsatz!

Der Bundesvorstand der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland

Silvia BehrensEuropa braucht starke Frauen – Wir stehen für Gleichberechtigung in Europapolitik und Engagement

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