Kampagnen, die wir unterstützen

Die JEF Deutschland unterstützt auch externe Kampagnen. Hier eine Auswahl:

Europe can do better

Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Deutschland unterstützen als Partner die europäische Studie „EuropeCanDoBetter“ und rufen zur Teilnahme auf. Die Initiatorin, die „Change Centre Foundation“, ist parteipolitisch neutral, nicht durch öffentliche Gelder finanziert und als gemeinnützige Wissenschafts-Stiftung anerkannt. „EuropeCanDoBetter“ ist eine groß angelegte Studie, die jungen, engagierten Europäerinnen und Europäern eine Stimme im politischen Diskurs um die zukünftige Gestaltung Europas gibt: Welche Herausforderungen sehen junge Menschen aus Polen, Spanien, Großbritannien und Deutschland für die Zukunft Europas? Und haben sie Vorschläge, wie diese bewältigt werden können?

Begründung
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat Spuren hinterlassen, die Europa vor große Herausforderungen stellt. Die wachsende soziale Ungleichheit innerhalb des Kontinents ist eine Gefahr für die europäische Integration. Denn sie stellt die Bereitschaft zur Solidarität unter den Europäern auf eine harte Probe. Solidarität ist auch der Kern der Umwelt- und Klimafrage. Weltpolitische Entwicklungen in der Ukraine und in Nahost werfen zusätzliche Fragen zur Zukunft Europas auf. Allesamt verlangen sie nach neuen Antworten. Wer sich heute als junger Mensch in Politik und Gesellschaft engagiert, hat als Meinungsbildner von morgen besonders nachhaltigen Einfluss. Wir sind überzeugt: Die Zukunft unseres Kontinents hängt von der Vision der jungen Europäer ab! Ihnen möchte das Projekt „EuropeCanDoBetter“ eine Stimme im Diskurs über die Zukunft Europas geben. In diesem Sinne ist das Projekt mehr als Meinungsforschung, denn es geht um Teilhabe und Partizipation. Am Ende wird ein Memorandum der Jugend zu Europa stehen, das klare Forderungen an Politik und Zivilgesellschaft richten soll.

UNPA-Kampagne

Die JEF unterstützt CEUNPA, die „Kampagne für ein Parlament bei den Vereinten Nationen“. CEUNPA ist ein Netzwerk von Aktivisten, NGOs und Politikern aus über 140 Ländern.

Begründung
Die Forderung nach einem Weltparlament ist zweifellos unterstützenswert. Demokratie und Menschenrechte sollten über der Nation stehen. Eine parlamentarische Versammlung innerhalb der Vereinten Nationen wäre ein wichtiger Schritt, da die UN bisher ausschließlich von den Regierungen der Mitgliedsländer gestaltet wird. Diese repräsentieren zwar eine Mehrheit in ihrem Herkunftsland (zumindest in den demokratischen), doch niemals die Gesamtbevölkerung. Genau wie die Europäische Union selbst, muss die UN daher weniger intergovernemental und dafür demokratischer werden. Der arabische Frühling zeigt, dass sich viele Menschen nach Demokratie sehnen.

The Spinelli-Group

Wir unterstützen „The Spinelli-Group“ (Spinelli-Gruppe). Die Gruppe möchte die „reaktionäre Entwicklung“ Europas stoppen und die Krise als Chance nutzen, die europäische Integration voranzubringen. Ihre Anhänger streben ein föderales, post-nationales Europa an – Ziele, die auch die JEF verfolgt. Unterstützer der Gruppe sind aktuelle Parlamentarier, aber auch bekannte Größen wie Jacques Delors, Mario Monti und Joschka Fischer.

Das Spinelli-Manifest kann hier unterzeichnet werden.

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