In drei Workshops konnten die Teilnehmer gemeinsam mit Experten die Themen Außenpolitik (Christos Katsioulis, Friedrich Ebert Stiftung), Wirtschaft (Anna Hechinger, Hertie School of Governance) und die demokratische Entwicklung der EU (Julian Plottka, Institut für Europäische Politik) diskutiert werden. Während sich der Demokratie-Workshop klar für eine Stärkung des Europäischen Parlaments und gegen eine Direktwahl des Kommissionspräsidenten aussprach, diskutierte und kritisierte der Workshop zur Außenpolitik vor allem die starke Zersplitterung der europäischen Außenpolitik und forderte mehr gemeinschaftliche Strukturen und Strategien. Im Workshop zu Wirtschaft wurde heiß über den Sinn oder Unsinn eines Kerneuropas, bestehend aus den 17 Staaten der Eurozone, diskutiert. Ob nun wünschenswert oder nicht, die Teilnehmer stimmten überein, dass eine Verlagerung der Finanzhoheit auf die europäische Ebene einhergehen müsse mit einem Zuwachs an demokratischer Legitimität.
Nach vielen kontroversen Diskussionen, gutem Essen und ersten Moderationserfahrungen reisten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sonntag mit einem prall gefüllten "Methodenrucksack" und vielen Anregungen zur föderalen Weiterentwicklung der Europäischen Union zurück in ihre Landesverbände.
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