Montag, 21. März 2011
Kurzbericht: Zweiter Bundesausschuss 2011

Vom 19. bis 20. März tagte der Bundesausschuss in Berlin. Wie lief das Treffen unseres zweithöchsten Gremiums ab, was wurde diskutiert, was beschlossen und wer gewählt? Ein Kurzbericht.


Der BA tagte im Sophienhof

Reichen zwei Pizzastücke pro Person zum Abendessen? Nein, aber der gemeinsame Empfang von JEF und Europa-Union am Freitag Abend war trotzdem gelungen. Anschließend zogen die JEFer ins Café Orange und ließen den Abend dort ausklingen.


 Samstag


Peter Altmeier, Präsident der Europa-Union Deutschland (EUD) eröffnete den gemeinsamen Bundesausschuss in der Landesvertretung NRW, gefolgt von dem früheren JEF-Bundesvorsitzenden Prof. Dr. Heinrich Schneider, der mit seinem lebendigen Impulsreferat die Rahmenbedingungen der Programmdebatte absteckte, über die sich JEF und EUD an dem Wochenende austauschten.

Schnell war klar: wer über viel Lebenserfahrung verfügt, kann auch viel Interessantes erzählen – neigt aber zur Länge. Am Nachmittag trennten sich die Gruppen dann wieder und für uns ging es im Sophienhof mit unserem internen Bundesausschuss (BA) weiter.

Diskussionen gab es vor allem über den EU-Wirtschaftsantrag und den Antrag zur EU-Erweiterung. Beide sollen wieder in die Landesverbände zurückgegeben und dann beim kommenden BA beschlossen werden.

Neuigkeiten gibt es auch zum Datenbank-Projekt. Der Bundesvorstand berichtete vom aktuellen Stand und bat die Landesverbände sich bis zum nächsten Bundesausschuss mit dem Thema vertraut zu machen, damit dann ein Beschluss getroffen werden kann. Sollten die Landesverbände dessen Einrichtung zustimmen, könnte Ende September die Pilotphase beginnen. Für die JEF bedeutet die Datenbank eine einfachere und genauere Mitgliederverwaltung.

Abschließend änderten die Delegierten die Regelungen zu Fahrtkostenerstattung und um 22 Uhr endete der erste BA-Tag.


Sonntag


Der Sonntagmorgen stand ganz im Zeichen der Finanzdebatte. Die Projektmittelkürzungen setzen unserem Verband sehr zu. Der Bundesvorstand, unter der Leitung von Bundesschatzmeister André Berberich, eruiert Kürzungsmöglichkeiten. Aus dem Bericht wird klar, dass die JEF sich auf (noch) härtere Jahre einstellen muss. Der Bundesvorstand setzt sich für die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ein, welche allerdings die Zustimmung der Landesverbände voraussetzt.

Nächster Tagesordnungspunkt war der Bericht aus dem Europaverband. Martin Fischer stellte Anträge für das kommende Federal Committee vor und der BA diskutierte einige von ihnen. Außerdem kündigte Martin an, dass der kommende European Congress Ende Oktober in Helsinki stattfinden wird. Er hofft auf rege Beteiligung aus dem deutschen Verband.

Daraufhin stellte Linn Selle das Berlin-Seminar vor und lud zur Teilnahme ein (Anmeldung bis 3. April). Nach einem Crash-Kurs zu unserem JEF-Wiki, wurde gewählt.



Lutz Gude



Lutz Gude wurde als Generalsekretär, Leopoldine Chazeaud und Miriam Schriefers als Referentinnen des Bundesvorstands bestätigt. Roland Mittmann (LV Hessen) und Dr. Christine Ott (LV Bayern) wurden als Beisitzer in die Finanzprüfungskommission gewählt. Abschließend wurde Tobias-David Schiffner (LV Nordrhein-Westfalen) als BA-Vorsitzender und Christian Fiebrandt (LV Niedersachsen) als sein Stellvertreter gewählt.

Mit einer rekordverdächtig niedrigen Überziehung von lediglich 10 Minuten endete der zweite Bundesausschuss 2011. Details könnt ihr dem kommenden Protokoll entnehmen.



Hinweis: Der Berliner Landesverband (JEB) hat ebenfalls einen Bericht angefertigt. Ihr findet ihn auf der JEB-Webseite.


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